Karfreitag

Gottesdienst am Karfreitag in der St. Martin Kirche von Bramsche

‚Der Schrei des Karfreitags‘

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Kein Glockenläuten

Instrumental (Johanna Gronemann)

Löschen der Kerzen auf dem Altar

Pastor singt: Christe, du Lamm Gottes …

Verlöschen der Kerzen

Manuela: Die erste Kerze brennt und sie brennt für den Willen Gottes zur Liebe in aller Welt. Menschen sollen zusammenrücken und sich auf der einen Erde unseres Gottes als zur eine Welt gehörend empfinden. Menschen sollen von Gottes Liebe brennen. Das ist nicht so. Und darum verlöscht diese Kerze.

Siri: Die zweite Kerze brennt und sie brennt als Erinnerung an den Ruf Jesu: Folge mir nach! Menschen sollen sich als Heiler erweisen in den Nöten, die andere erleiden und erdulden. Menschen sollen zu anderen gehen und weniger auf das Eigene sehen. Stummen sollen sie Sprache geben, Blinden sollen sie Augen sein und Lahmen die Beine ersetzen. Das ist nicht so. Und darum verlöscht die Kerze.

Leonie: Die dritte Kerze brennt im Namen des Heiligen Geistes, der dem Bösen und dem Terror Einhalt gebietet. Menschen sollen keine Freude am Tod Unschuldiger haben, sie sollen die Waffen nicht auf Kinder und Greise, Kranke und Entwurzelte richten. Menschen sollen mit dem Namen Gottes auf den Lippen nicht das Böse tun. Das ist nicht so. Und darum verlöscht die Kerze.

Manuela: … und obwohl so viele Hoffnungen für diese Welt und in dieser Welt immer wieder sterben, und obwohl unser Bruder Jesus Christus heute stirbt, und obwohl Kreuze unser Leben umgeben sind wir zusammen gekommen, weil der Glaube nicht tot zu kriegen ist, dass Gott als Vater unser Leben begleitet, dass Jesus als Sohn den Tisch der Liebe Gottes nicht verlässt und dass der Heilige Geist uns nach Ostern schicken wird. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Lied EG 91, 1 – 3 + 6 – 8 ‚Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken …‘

Andrea: Psalmgebet 716

Liedruf EG 178.9 ‚Kyrie eleison …‘

Gebet: Wir beten unter dem Kreuz Christi: Barmherziger Gott und Vater, du hast deinen Sohn Jesus Christus nicht verschont,  sondern ihn für uns alle in den Tod gegeben. Wir bitten dich: Lass uns im Leben und Sterben darauf vertrauen und ihm nachfolgen. Wir schauen auf das Kreuz. Wir sehen Jesus leiden und sterben: Jesus, für uns in den Tod gegeben.

Wir bitten: Gott, hilf uns, das Wort vom Kreuz zu hören und anzunehmen. Herr Jesus Christus, du hast aus Liebe den Tod auf dich genommen, wir bitten dich: Lass uns heute und alle Tage bei dir bleiben und aus deiner Liebe leben. Mit dem Vater und dem Heiligen Geist sei dir Ehre in Ewigkeit. Amen

Schriftlesung

Ulrich: Wir hören in der Schriftlesung von den letzten Minuten des Lebens Jesu. Aufgeschrieben stehen diese Dinge im 23. Kapitel des Lukasevangeliums in den Versen 33 bis 49. Wer es ohne Probleme kann, den bitte ich zur Schriftlesung, in der uns der Tod Jesu erzählt wird, aufzustehen. Diese Schriftlesung wird dann auch zum Ausgangspunkt der Predigt genommen.

Siri: Als sie zu der Stelle kamen, die »Schädel« genannt wird, nagelten die Soldaten Jesus ans Kreuz und mit ihm die beiden Verbrecher, den einen links von Jesus, den anderen rechts. Jesus sagte: »Vater, vergib ihnen! Sie wissen nicht, was sie tun.« Dann losten die Soldaten untereinander seine Kleider aus. Das Volk stand dabei und sah bei der Hinrichtung zu. Die Ratsmitglieder verhöhnten Jesus: »Anderen hat er geholfen; jetzt soll er sich selbst helfen, wenn er wirklich der ist, den Gott uns zum Retter bestimmt hat!«

Auch die Soldaten machten sich lustig über ihn. Sie gingen zu ihm hin, reichten ihm Essig und sagten: »Hilf dir selbst, wenn du wirklich der König der Juden bist!« Über seinem Kopf hatten sie eine Aufschrift angebracht: »Dies ist der König der Juden.«

Andrea: Einer der Verbrecher, die mit ihm gekreuzigt worden waren, beschimpfte ihn: »Bist du denn nicht der versprochene Retter? Dann hilf dir selbst und uns!« Aber der andere wies ihn zurecht und sagte: »Nimmst du Gott immer noch nicht ernst? Du bist doch genauso zum Tod verurteilt wie er, aber du bist es mit Recht. Wir beide leiden hier die Strafe, die wir verdient haben. Aber der da hat nichts Unrechtes getan!« Und zu Jesus sagte er: »Denk an mich, Jesus, wenn du deine Herrschaft antrittst!« Jesus antwortete ihm: »Ich versichere dir, du wirst noch heute mit mir im Paradies sein.«

Es war schon etwa zwölf Uhr mittags, da verfinsterte sich die Sonne und es wurde dunkel im ganzen Land bis um drei Uhr. Dann riss der Vorhang vor dem Allerheiligsten im Tempel mitten durch, und Jesus rief laut: »Vater, ich gebe mein Leben in deine Hände!« Mit diesen Worten starb er.

Instrumental (Johanna Gronemann)

Leonie: Als der römische Hauptmann, der die Aufsicht hatte, dies alles geschehen sah, pries er Gott und sagte: »Wahrhaftig, dieser Mensch war unschuldig, er war ein Gerechter!«

Auch all die Leute, die nur aus Schaulust zusammengelaufen waren, schlugen sich an die Brust und kehrten betroffen in die Stadt zurück, nachdem sie gesehen hatten, was da geschah. Alle Freunde von Jesus aber standen weit entfernt, auch die Frauen, die seit der Zeit seines Wirkens in Galiläa mit Jesus gezogen waren. Die Frauen sahen dies alles mit an.

Lied EG 98, 1 – 3 ‚Korn, das in die Erde fällt …‘

Glaubensbekenntnis

Manuela: Im Jahr 1934 hat Pastor Dietrich Bonhoeffer ein Glaubensbekenntnis geschrieben, das ich mit Ihnen und euch jetzt beten will. Für uns heute an diesem Tag ist der Glaube wichtig, dass Gott auch aus allem Bösen Gutes werden lassen kann. Auch zu diesem Bekenntnis stehen wird auf:

Ich glaube,  

dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.
Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will,
wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im voraus,
damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen.
In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.
Ich glaube,
dass Gott kein zeitloses Schicksal ist, sondern dass er auf aufrichtige Gebete
und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

Das glaube ich. Amen

Wir singen von dem Lied unter der Nummer 94 die Verse 1 bis 5: Das Kreuz ist aufgerichtet

Lied 94, 1 – 5 ‚Das Kreuz ist aufgerichtet …‘

Predigt

Liebe Gemeinde,

dieses Bild ist von dem Maler Edvard Munch gemalt worden. Munch hat es in mehreren Versionen gemalt und in Holz geschnitten. Als Holzschnitt sehen wir es hier.

„Ich ging den Weg entlang mit zwei Freunden – die Sonne ging unter – der Himmel wurde plötzlich blutig rot – Ich fühlte einen Hauch von Wehmut – Ich stand, lehnte mich an den Zaun Todmüde – Ich sah flammende Wolken wie Blut und Schwert. Meine Freunde gingen weiter – ich stand da zitternd vor Angst – und ich fühlte etwas wie einen großen, unendlichen Schrei durch die Natur. Ich hörte wirklich einen Schrei. Da malte ich das Bild Der Schrei.“

Was der Maler Munch hier schreibt und malt ist Karfreitag.

Wir spüren den Schrei einer Welt, die das Paradies verloren hat.

Die den Karfreitag prägenden Worte: die Sonne ging unter … ich stand da zitternd vor Angst  … ich fühlte etwas wie einen großen unendlichen Schrei …

Alles das, findet sich in der Karfreitagsgeschichte, die uns die Evangelisten erzählen und es findet sich in den Karfreitagsgeschichten unseres Lebens.

‚Die Sonne ging unter …‘ – da öffnet jemand die Haustür auf das noch ganz normale Klingeln hin und da stehen zwei Polizeibeamte und ein Pfarrer und sie erzählen, dass ein geliebter Mensch nicht merh nach Hause kommen wird. Unfall!

‚Ich stand da zitternd vor Angst …‘ –Da geht einer wegen dieser gar nicht so schlimmen aber lästigen Schmerzen zum Arzt und der diagnostiziert eine Krankheit, die der Sonne den Glanz zu nehmen scheint: Krebs!

‚Ich fühlte einen großen Schrei …‘ – Ganz normal gehen die Schüler und Schülerinnen der Schule in Parkland morgens zum Unterricht, planen den ganzen Tag und dann erschießt ein 19jähriger 17 von ihnen.

Wir denken manchmal, dass es nur einen Karfreitag im Jahr gibt. Und diesen einen Karfreitag haben viele in unserer Zeit und unserer Gesellschaft zu einem weiteren freien Tag gemacht, den man genießen kann. Ich erinnere mich an das Brautpaar, das am Freitag vor Ostern kirchlich getraut werden wollte, weil dann so herrlich viele freie Tage auf das Hochzeitsfest folgen. Und es war schwer, den beiden zu erklären, dass das nicht geht und warum das nicht geht.

Der kirchenjahreszeitlich organisierte Karfreitag ist für Menschen, denen es gut geht, die gar nicht darauf eingestellt sind, sich mit dem schwersten und oft genug auch letzten Dingen des Lebens auseinanderzusetzen, schwer zu verstehen.

Früher versuchte eine auch von kirchlichen Traditionen geprägte Gesellschaft dem Karfreitag einen schwermütigen Ton dadurch zu geben, dass Fernseh- und Radioprogramme in ihrer bunten Fröhlichkeit heruntergefahren wurden. Ich erinnere mich, dass uns als Kindern am Karfreitag die Lust auf Fernsehen verging, weil – erstens war alles sowieso bei den meisten noch schwarz weiß – und zweitens gab es nur schwermütiges zu sehen.

Heute tobt sich Bruce Willis als ‚Last Boy Scout‘ herumballernd an den Bösen aus und vom kirchlichen Charakter des Tages ist nichts geblieben. Vom Feiertagscharakter als freier Tag allerdings ein auch ansonsten buntes Fernsehprogramm von früh morgens bis spät abends.  

Der kirchenjahreszeitlich organisierte Karfreitag ist für Menschen, denen es in der Regel auch an diesem Tag gut geht, vielfach nicht mehr zu verstehen. Eine meiner Konfirmandinnen sagte: ‚Okay, Jesus stirbt. Aber was geht mich das an? Ist doch bloß eine Geschichte.‘

Es gehört zu den Höhepunkten im Unterricht, wenn jemand so redet, denn dann können wir ins Gespräch kommen. Und tatsächlich: Es ist eine Geschichte. Eine Geschichte, die jedes Jahr wiederholt wird. Aber – so erzähle ich den KonfirmandInnen – die Geschichte eines Menschen, der uns angeht. Nur begreifen tun sie das oft ebenso wenig wie ein großer Teil der Erwachsenen auch.

Karfreitag als kirchenjahreszeitlich organisierter Feiertag der christlichen Gemeinden ist – niemand tue jetzt so, als erschüttere ihn das - eben letztlich ein weiterer Irgendwie-Sonntag auf einem Freitag mit Gottesdienst und allem, was dazugehört. 

Aber wenn es im eigenen Leben Karfreitag wird, mitten im Sommer oder mitten im Winter, an einem Juli Dienstag oder einem Oktober Donnerstag, dann wird der Tag zum Schrei! So wie er auf dem Bild dargestellt ist.

Und oft genug hat dieser Schrei die Worte: ‚Mein Gott, mein Gott …‘ und manchmal auch noch ‚warum hast du mich verlassen?!‘

 

Der Karfreitag erzählt Menschen, denen es gut geht davon, dass die Kerzen der festlichen Fröhlichkeiten und der gedankenlosen Annahme der guten Dinge des Lebens so schnell ausgeblasen werden können, wie die drei gottesdienstlichen Kerzen, die wir am Beginn unseres Gottesdienst ausgelöscht haben.

Der Karfreitag ist ein Platzhalter für die Möglichkeiten des Katastrophalen in unserem Leben.

Es war ein Dienstag, an dem die beiden Flugzeuge am 11. September 2001 in die Doppeltürme des World Trade Centers geflogen wurden und für Mittwoch abends hatte ich zur Karfreitagsandacht eingeladen.

Es war ein Tag im Advent als der  LKW gefahren von Anis Amri in den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidtplatz in Berlin fuhr und trotzdem war es Karfreitag, weil das Leiden Hochkunjunktur hatte.

 

Es gehört – Gott sei Dank – zu den Möglichkeiten des Menschseins, die immer unmittelbar mögliche Präsenz des persönlichen Leidens auszublenden und frisch, fromm, fröhlich, frei draufloszuleben, aber Karfreitag ins Leben kann kommen und der Karfreitag des eigenen Todes – irgendwann und – bitte lieber Gott – noch lange und weit weg – der Karfreitag des eigenen Todes wird kommen.

Ehrlich! Ich gönne allen, die diesen Tag gar nicht wahrnehmen, die Leichtigkeit ihres Lebens, ich gönne den Sportlern den morgendlichen Dauerlauf, den Vereinen die gemeinsamen Stunden um den Grill und den ausgelassen Fröhlichen ihre Fröhlichkeit.

Aber ich bin überaus dankbar, dass dem Leiden ein Tag gegeben wird, der an die tausend und einen Möglichkeiten des Bedrücktseins, des Schreiens um Hilfe erinnert.

Ein Tag, über dem das Kreuz Jesu steht, von dem wir uns angewöhnt haben, die wunderlichen Geschichten von Sturmstillung und Heilung, von Geburt im Stall und Laufen auf dem Wasser, von Berufung der Jünger und Verwandeln von Wasser in Wein zu erzählen. Und das ist gut und werbewirksam … aber wir dürfen nicht vergessen, nicht außer Acht lassen, dass dieser Jesus dne Karfreitag zum Schrei gemacht hat, der bei allem Widerstreben von Gott gehört wird.

In dem Glaubensbekenntnis, das wir vom im KZ hingerichteten Dietrich Bonhoeffer gehört haben – auch die Jahre des Nationalsozialismus sind Karfreitag gewesen mit dem unaussprechlichen Leid, das sie über die Menschen brachten -  in diesem Glaubensbekenntnis hören wir, dass dem Leiden von Gott seit jenem ersten Karfreitag auf dem Gipfel Golgatha kein Bleiberecht in unserem Leben und in unserer Welt eingeräumt wird: Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will.

Das Kreuz!

Es ist gleichzeitig Schrei und Antwort Gottes.

Der Schrei findet Ausdruck in den Worten des sterbenden Jesus: ‚Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?‘ Und die Antwort liegt im nach Ostern weisenden ‚Fürchtet euch nicht. Ich habe euch ja gar nicht verlassen.‘

Manchmal kann man es sich nicht vorstellen, dass aus dem Schrei der Lobgesang wird, dass aus dem Weinen das Lachen werden kann.

Die Predigt sagt: Wir Christen können uns das immer vorstellen, weil es immer jemanden geben wird, der uns das sagt, selbst wenn wir es nicht hören können oder hören wollen oder selbst wenn es uns trotz aller Anstrengung nicht gelingt, diese Botschaft zu hören, dass das Leiden nicht das letzte Wort haben wird. Die Predigt sagt: Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Das Leben wird manchmal zum Schrei!

Und dann fordert es dran zu bleiben … und auf Ostern zu warten, zu hoffen, um Ostern zu beten, das dann kein Termin auf dem Kalender des Kirchenjahres ist, sondern sich ereignet. Am Freitag den 17. Juli, am Dienstag den 9. September oder an jedem einzelnen Tag des Jahres und des Lebens.

Und Gott wird Ostern machen. Amen     
Lied EG 596, 1 – 4 ‚Ich möchte Glauben haben …‘

Abkündigungen

Instrumental

Gebet

Hans: Jesus Christus, wir danken dir, dass du deinen Weg an das Kreuz von Golgatha gehst, um unser Leben zu gewinnen. Wir bitten dich, lehre uns deinen Ruf in die Nachfolge zu hören, der uns auf die Seite der Schwachen in dieser Welt stellt.

Andrea: Lass uns erkennen, dass unser Leben gerettet ist, weil wir dann Freude daran haben werden, auch das Leben anderer zu retten. Weil du im Gehorsam deinen Weg durch das Leiden hindurch gehst, können wir frei und begnadigt vor Gott, deinem Vater, unserem Herrscher stehen.

Ulrich: Hilf uns, dass dieser Tag von uns in seiner Besonderheit wahr genommen wird und dass wir uns auch dann auf deine Nähe verlassen können, wenn uns alle Welt weismachen will, dass du weit weg bist.  Das bitten wir unter dem Kreuz, an dem du stirbst und wir beten mit den Worten, die du einst deinen Jüngern selbst als Gebet lehrtest:  

Vaterunser

Lied EG 421, 1 ‚Verleih uns Frieden gnädiglich …‘

An einem Tag im Kirchenjahr gehen wir ohne Segen aus der Kirche. Das heißt nicht, dass wir unbegleitet von Gott sind, aber es trägt dem Charakter dieses Tages Rechnung, der seinen Segen erst von Ostern her beziehen wird. Karfreitag geht ohne Ostern nicht auf. So schickt uns dieser Tag auf den Weg nach Ostern, das unser Herz tröstet und fröhlich macht.

Von Gott will ich nicht lassen, denn er lässt nicht von mir.

Führt mich durch alle Straßen, da ich sonst irrte sehr.

Er reicht mir seine Hand, den Abend und den Morgen

Tut er mich wohl versorgen, wo ich auch sei im Land. Amen

     

 

 

 

 

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