Schulanfängergottesdienst 2017

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Orgelvorspiel und Gesang

Lied ‚Danke …‘

1. Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag, danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag.

2. Danke, für alle guten Freunde, danke für jedes gute Wort, danke, dass deine Hand mich leiten will an jedem Ort.

3. Danke, dein Heil kennt keine Schranken, danke, ich halt mich fest daran. Danke, ach Herr, ich will dir danken, dass ich danken kann.    

Begrüßung

Anzünden der gottesdienstlichen drei Kerzen

Nach Psalm 1

Dem Menschen geht es gut,

der sich in seinem Leben auf Gott verlässt.

Dem Menschen geht es gut,

der nicht sagt: Ach, Gott ist mir egal!

Wer in seinem Leben auf Gott vertraut,

ist wie ein Baum oder eine Blume

in Gottes Garten.

Wer mit Gott rechnet

Ist eine Pflanze, die wächst

und immer reichlich Wasser hat.

Gott kennt alle, die rund um sein Haus wohnen.

Dem Menschen geht es gut,

der sich in seinem Leben auf Gott verlässt.  

Lied ‚Lobe den Herren …‘

1. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren, meine geliebete Seele, das ist mein Begehren. Kommet zuhauf, Psalter und Harfe, wacht auf, lasset den Lobgesang hören!

4. Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar gesegnet, der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet. Denke daran, was der Allmächtige kann, der dir mit Liebe begegnet.

Gemeinsames Gebet

Heiliger Gott! Wir danken dir für diesen Gottesdienst zum Schulanfang, in dem diese Kinder einen neuen Lebensschritt tun. Wir danken dir dafür, dass diese Kinder auf ganz viel Zukunft blicken, die dem Lernen und dem Wachsen ebenso gehören soll wie dem Spielen und der Freude. Schenke diesen Kinder, dass die Tage in der Schule zu freudigen Ereignissen führen und sie nicht auf Dauer belasten. Nimm unseren Dank für diesen Tag, auch für alle Tage, die waren und hilf uns an allen Tagen, die kommen, das Leben zu lieben. Amen  

Lied ‚Wir singen alle Halleluja  …‘

 

Geschichte von Theodora, der Blume  (Hans Hentschel)

 

Ich will euch von Theodora erzählen. Das ist eine Blume …

Nein! Eigentlich ist Theodora nur ein Stängel. Theodora findet sich selbst sehr schön. Manchmal regnet es, und dann entsteht da wo sie steht eine Pfütze. Diese Pfütze kann Theodora dann als Spiegel benutzen und dann sieht sie sich im Pfützenspiegel an und denkt: ‚Du bist schön!‘

tl_files/Kirchenkreis Bramsche/Kirchenkreis/GrafikSup/Schulanfaenger 1.jpgAber eines Morgens – ich glaube, es war ein Morgen, kann aber auch Mittags oder Abends gewesen sein – kommt ein Hund vorbei und sagt: ‚Was bist du denn für ein Stängel?‘ Erst sagt Theodora: ‚Ich bin doch kein Stängel! Ich bin eine Blume!‘

Der Hund lacht und sagt: ‚Blumen haben bunte Blüten! Du bist bloß ein Stängel!‘ Dann geht er weiter.

 

 

 

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Als es das nächste Mal regnet und Theodora sich in dem Pfützenspiegel anschaut, entdeckt sie, dass sie tatsächlich keine Blütenblätter hat. Da wird sie traurig.    

Als ihre Freundin die Biene Summse vorbeikommt und sich auf einem der Blätter ausruht, fragt Summse: ‚Hey! Theodora, warum lässt du denn deinen Stängelkopf so hängen?‘

‚Weil ich bloß ein Stängel bin und keine Blume …‘.

Das hört die kleine Maus Amanda und die lacht richtig laut los!

Dann ruft sie, so von Unten nach Oben: ‚Deswegen brauchst du doch nicht traurig zu sein. Deine Blüte ist nur noch nicht aufgegangen. Du bist ja immerhin noch eine sehr junge Blume. Warte nur ab! Bald hast du ganz schöne Blütenblätter!‘

‚Wo soll ich die denn herkriegen?‘ fragt Theodora und Summse antwortet: ‚Der große Gärtner im Himmel, der dich gemacht hat, der gibt dir welche …‘.

Und tatsächlich wachsen Theodora über Nacht herrliche bunte Blütenblätter.

Und als eines morgens der Hund wieder mal vorbeikommt -ich glaube, es war ein Morgen, kann aber auch Mittags oder Abends gewesen sein – da staunt der gewaltig und sagt: ‚Was bist du für eine schöne Blume! Wow! Wowwauwauwau …!‘

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Und als sich Theodora gerade in ihrem Pfützenspiegel anschaut, sich freut, dass sie so schön ist, kommt Summse vorbei und sagt: ‚Du siehst schöner aus als Salomonis Seide.‘

‚Hä?‘ fragt Theodora. ‚Schöner als Salomonis Seide?!‘

Sagt Summse: ‚Ja, das ist so ein Sprichwort, das man sagt, wenn jemand richtig super aussieht.‘

Da sagt Theodora: ‚Danke für das Kompliment!‘

Und sie freut sich. 

 

Lied EG 503, 1 + 2 ‚Geh aus mein Herz …‘

1. Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben; schau an der schönen Gärten Zier und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben, sich ausgeschmücket haben.

2. Die Bäume stehen voller Laub, das Erdreich decket seinen Staub mit einem grünen Kleide; Narzissus und die Tulipan, die ziehen sich viel schöner an als Salomonis Seide, als Salomonis Seide.

Kurzansprache

In der Bibel gibt es einen Vers der das Buch der Psalmen eröffnet. In diesem Vers steht: Ein Mensch, der mit Gott lebt ist wie ein Baum, der direkt am Wasser gepflanzt ist. Diesen Satz kann man auch so umdeuten, dass man alle Menschen wie Pflanzen in Gottes Garten versteht. Gott kümmert sich um die Menschen wie ein Gärtner.

Ihre Kinder, diese SchulanfängerInnen sind wenn ich im Rahmen der heutigen Geschichte bleibe ‚Blumen in Gottes Garten‘. Für Gott und vor Gott und für Sie sind sie wunderschön. Die Blütenblätter, die sie haben heißen: Lachen, Toben, Unsinn machen und Glück verbreiten.

Bleiben Sie als Eltern dankbar.

Pflegen Sie als LehrerInnen diese Blüten.

Ihr Kinder freut euch daran.

Halleluja heißt: Ja, ich freue mich und lobe darum Gott.

Das singen wir alle gemeinsam:

 

Lied ‚Wir singen alle Halleluja …‘

Segen für die SchulanfängerInnen  

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Fürbitten

Heiliger Gott, weil wir manchmal schlecht gelaunt sind,  lassen wir unseren Ärger an anderen aus.  Das bringt gar nichts. Wir bitten: Hilf uns, zu anderen freundlich zu sein.  

Manchmal sind wir anderen gegenüber voller Vorurteile, vor allem wenn es um neue Leute geht, die in unser Land kommen. So können keine Freundschaften  entstehen.

Wir bitten: Hilf uns, zu anderen freundlich zu sein.

Manchmal sagen wir Worte, die echt verletzen und manchmal hören wir auf Leute, die Ausländer und Fremde und einfach die Anderen in die Pfanne hauen wollen.

Lass uns gute Worte für unsere Mitmenschen finden. Wir bitten: Hilf uns, zu anderen freundlich zu sein.

Heiliger Gott, manchmal haben wir Streit und sind beleidigt. Dann erwarten wir,  dass der andere kommt und sich entschuldigt.

Lass uns, doch einfach mal den ersten Schritt zu tun. Wir bitten: Hilf uns, zu anderen freundlich zu sein.

Herr, hilf uns, zu den anderen so zu sein, wie wir uns wünschen, dass sie uns behandeln.

 

Vaterunser

 

Lied ‚Komm, Herr segne uns …‘

Komm, Herr segne uns, dass wir uns nicht trennen, sondern überall uns zu dir bekennen. Nie sind wir allein, stets sind wir die deinen. Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

 

Segen

Einer: Du breitest in uns Frieden aus …

Alle: Gott, lass ihn wachsen aus uns heraus!

Einer: Du gibst meinen Beinen festen Stand

Alle: … und hältst uns geborgen in deiner Hand.

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