Sonntagsarbeit:

Dienstplanmäßige Arbeitszeit an einem Sonntag ist durch entsprechende zusammenhängende Freizeit an einem Werktag der laufenden oder folgenden Woche auszugleichen. (DVO § 6, Abs 11 / 1. und 2.)

Werden Arbeitnehmer an einem Sonntag beschäftigt, müssen sie einen Ersatzruhetag haben, der innerhalb eines den Beschäftigungstag einschließenden Zeitraum von zwei Wochen zu gewähren ist (ArbZG § 11). Da laut Arbeitszeitgesetzt auch der Samstag als Arbeitstag gilt, kann dieser zum Ausgleich genutzt werden -nicht aber aber zum Abbau der Mehr-, oder Überstunden, wenn er ansonsten arbeitsfrei ist.

Auch Erzieherinnen die im Rahmen ihrer Tätigkeit an einem Sonntag bei einem Gottesdienst, Sommergemeindefest oder ähnlichem mitgestalten, haben Anspruch auf zusammenhängenden Freizeitausgleich und auf einen Ersatzruhetag. Dabei bleibt die wöchentliche Arbeitszeit davon unberührt.

Arbeitgeber müssen dort erbrachte Arbeitszeiten anerkennen.