Grußwort des Superintendenten

Herzlich Willkommen auf der Seite des Kirchenkreises Bramsche. Wir freuen uns darüber, dass Sie unseren Kirchenkreis besuchen. In 25 Gemeinden tun DiakonInnen, PastorInnen und die vielen Ehrenamtlichen ihren Dienst in der Verkündigung des Evangeliums. Gut 60.000 Gemeindeglieder gehören zu unserem Kirchenkreis, der sich im Norden von Quakenbrück bis Bad Essen im Süden erstreckt.

Eines der wichtigen Handlungsfelder unserer kirchlichen Arbeit ist die Diakonie, der wir in unserem überschaubaren Diakonischen Werk ein Haus gegeben haben.

KonfirmandInnen haben aus winzig kleinen Mosaiksteinchen das Kronenkreuz zusammengelegt, das zum Logo der Diakonie geworden ist.

Eigentlich war es das Zeichen der Inneren Mission. Für uns im Kirchenkreis sagt es: Wir wollen sowohl mit unserem verkündigenden Wort als auch mit den Taten der Nächstenliebe überzeugend und einladend Kirche sein.

Fühlen Sie sich als BesucherInnen unseres Internetauftrittes warm eingeladen, virtuell durch die Gemeinden des Kirchenkreises zu spazieren und wenn Sie dann eine der Gemeinden allein oder mit Ihren Leuten leibhaftig besuchen wollen, seien Sie gewiss, dass Ihnen ein kleiner Abglanz der Freundlichkeit Gottes auch in der Freundlichkeit unserer Gemeindeglieder begegnen wird.

Mit dem Wunsch, dass der liebe Gott Sie und die Ihren behüten möge grüße ich als Superintendent.

Ihr Hans Hentschel


MAL-ZEIT: Der Sonntags-Maler Hans Hentschel zeichnet die Geschichte von Martin Luther, Lutherfilme Teil 3 - Martin Luther bringt den Engeln deutsch bei

Dieses und weitere Videos vom Sontagsmaler finden Sie auf der Seite Der Sonntagsmaler

Lutherfilme


Gottesdienst zum Nachlesen

1. Sonntag nach Epiphanias

Regionaler Gottesdienst mit Abendmahl
am 08. Januar 2017
zur Eröffnung des Reformationsjahres
„Wer’s glaubt, wird selig“
in der St. Johannis-Kirche in Engter

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Silvester

Gottesdienst am Sylvesterabend 2016
(mit Video-Predigt)
in der St. Martin Kirche von Bramsche
gehalten von Superintendent Hans Hentschel

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1. Weihnachtstag

Gottesdienst am 1. Weihnachtstag
mit Predigt zu Micha 5, 1 – 4a
in der St Martin Kirche von Bramsche
gehalten von Superintendent Hans Hentschel und Mitarbeitenden

 

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Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. (Hesekiel 36,26)

Zum sechsten Mal schreiben Pastorinnen und Pastoren, Diakoninnen und Diakone des evangelisch lutherischen Kirchenkreises Bramsche eine wöchentliche Kurzandacht unter der Rubrik des "Wochengrußes". Nachdem die Wochensprüche, Lieder und Lutherzitate ausgelegt worden sind, werden in diesem Jahr biblische Geschichten in der gebotenen Kürze von 2000 Zeichen erzählt. Dabei geht es nicht allein darum die Bibel nachzuerzählen, sondern auch das eine oder andere in einem neuen Genre zu präsentieren. Wir freuen uns, wenn wir auch in diesem Jahr mit dem Wochengruß viele erreichen, die sich gern und freudig auf dieser Seite unseres Internetauftritts bewegen. Seien Sie uns herzlich willkommen! Wenn Sie die AutorInnen selbst kennenlernen wollen, finden Sie in den Gottesdiensten im Kirchenkreis sicher die eine oder die andere, die hier geschrieben hat.

Wochengruß von Pastorin Bettina Lorenz-Holthusen

Es gibt immer eine Alternative

Jedes Jahr erzähle ich im Konfirmandenunterricht von David. Diesem Jungen, der Schafe hütet und unerwartet König wird. Und am liebsten erzähle ich dabei eine Geschichte, in der es um Großmut und Demut geht (1. Sam 24).
David hat für König Saul gesungen, er hat gegen Goliath gekämpft. Aber der alte König sieht seine Macht schwinden und bedroht David. David flieht vom Hof, er versteckt sich im Gebirge. Er hat Kameraden gefunden und eines Tages sitzen sie in einer Höhle.
Auf einmal: Pferdegetrappel, Lärm, Männerstimme. Vorsichtig luken sie aus der Höhle. Unten steigt Saul vom Pferd, gerüstete und berittene Soldaten umringen ihn. Saul steigt vom Pferd und geht geradewegs auf die Höhle zu. Was tun?
David versteckt sich mit seinen Männern ganz hinten, mucksmäuschenstill harren sie der Dinge, die da kommen. Saul tritt in den Eingang der Höhle, hockt sich hin und: muss mal. Ja, auch König braucht eine Pinkelpause.
"Was für eine Gelegenheit", denken sich die Männer im Dunkel der Höhle. "Einfacher geht's ja nicht. Los, David, hol ihn dir." Leise, ganz leise schleicht David sich von hinten an Saul an. Er löst sein Messer aus dem Gürtel. Leise, ganz leise, verharrt er hinter dem König. Das Messer blitzt auf! Leise verschwindet David in der Finsternis.
Saul steht auf. "Los, Männer, es geht weiter! David muss hier irgendwie in der Nähe sein." Mit neuem Tatendrang steigt Saul die Felsen herunter.
"Mein Herr und König!" Davids Stimme schallt laut zwischen den Felsen. Saul erschrickt. "Ich hätte dich töten können." David hält eine Stück des Mantelstoffs von Saul in die Höhe, den er abgeschnitten hat und fährt fort: "Aber ich wollte mich nicht am Gesalbten Gottes versündigen. Du aber verfolgst mich und willst mich töten."
Da besinnt sich Saul und fängt an zu weinen.
Von Bösem kommt Böses wird hier ein Sprichwort zitiert. David hat gezeigt, dass die Spirale der Gewalt nur mit Frieden zu durchbrechen ist. David hat das Böse besiegt, in dem er Gutes tat.

Kirchenkreis Bramsche – Von Vielen getragen – Gemeinsam gestaltet – In Einheit begeistert

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Superintendent Hans Hentschel

geboren in der Grafschaft Schaumburg im Jahr 1956

Vikar an der Elisabethkirche in Marburg (Kurhessen Waldeck) von 1980 bis 1982
Pastor in Rosenthal und Roda (Kurhessen und Waldeck) von 1982 bis 1992
Pastor in Marburg an der Trinitatiskirche (Kurhessen Waldeck) von 1992 bis 2006
Pastor in Riepe (Ostfriesland / Hannoversche Landeskirche) von 2006 bis 2011
Superintendent im Kirchenkreis Bramsche seit 2011

Familie: verheiratet mit Hille seit 1982; zwei erwachsene Kinder
Theologische Schwerpunkte: Homiletik und Konfirmandenarbeit
Hobbies: Lesen und Fahrsport mit Pferden
Spleens: Malen zu verschiedenen Gelegenheiten und Elektroantrieb für Auto und Fahrrad