Grußwort des Superintendenten

Herzlich Willkommen auf der Seite des Kirchenkreises Bramsche. Wir freuen uns darüber, dass Sie unseren Kirchenkreis besuchen. In 25 Gemeinden tun DiakonInnen, PastorInnen und die vielen Ehrenamtlichen ihren Dienst in der Verkündigung des Evangeliums. Gut 60.000 Gemeindeglieder gehören zu unserem Kirchenkreis, der sich im Norden von Quakenbrück bis Bad Essen im Süden erstreckt.

Eines der wichtigen Handlungsfelder unserer kirchlichen Arbeit ist die Diakonie, der wir in unserem überschaubaren Diakonischen Werk ein Haus gegeben haben.

KonfirmandInnen haben aus winzig kleinen Mosaiksteinchen das Kronenkreuz zusammengelegt, das zum Logo der Diakonie geworden ist.

Eigentlich war es das Zeichen der Inneren Mission. Für uns im Kirchenkreis sagt es: Wir wollen sowohl mit unserem verkündigenden Wort als auch mit den Taten der Nächstenliebe überzeugend und einladend Kirche sein.

Fühlen Sie sich als BesucherInnen unseres Internetauftrittes warm eingeladen, virtuell durch die Gemeinden des Kirchenkreises zu spazieren und wenn Sie dann eine der Gemeinden allein oder mit Ihren Leuten leibhaftig besuchen wollen, seien Sie gewiss, dass Ihnen ein kleiner Abglanz der Freundlichkeit Gottes auch in der Freundlichkeit unserer Gemeindeglieder begegnen wird.

Mit dem Wunsch, dass der liebe Gott Sie und die Ihren behüten möge grüße ich als Superintendent.

Ihr Hans Hentschel


MAL-ZEIT: Der Sonntags-Maler Hans Hentschel malt und erzählt die Geschichte vom blinden Schreihals

Dieses und weitere Videos vom Sontagsmaler finden Sie auf der Seite Der Sonntagsmaler


Gottesdienst zum Nachlesen

3. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienst am 12. Juni 2016
mit Predigt zu 1. Timotheus 1, 12 – 17
in der St. Martin Kirche von Bramsche
gehalten von Superintendent Hans Hentschel

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Pfingsten

Gottesdienst am 1. Pfingsttag 2016
mit 3 Taufen
und Predigt zu ‚Pfingsten als Fest der Brieftaube Gottes‘
in der St Martin Kirche von Bramsche
gehalten von Superintendent Hans Hentschel

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Konfirmation 2016

Konfirmationsgottesdienst am 8. Mai 2016
in der St. Martin Kirche von Bramsche
gehalten von Superintendent Hans Hentschel und Mitarbeitenden 

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Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Jesaja 66,13

Mit dem Wochengruß haben wir im Kirchenkreis Bramsche ein wöchentlich wechselndes Angebot für Sie als Besucher unserer Seite im Internet. Hauptamtliche aus dem Kirchenkreis – Pastorinnen und Pastoren, Diakoninnen und Diakone – schreiben eine kleine Auslegung zu der kursorischen Psalmenauswahl, die im Gesangbuch vorgenommen wurde.
Am Ende des Jahres werden diese Auslegungen in einem Buch zusammengefasst, das dann im folgenden Jahr zu einem Begleiter für Interessierte werden kann.
Unser erstes Buch hieß "Der Wochengruß", das zweite hatte den Titel "ausgelegt", das dritte hieß "wortgesandt" und das vierte "Psalmerleierlei". Für dieses Jahr haben sich die Autor*innen ausschließlich Zitate, Aphorismen oder Lieder aus der Feder Dr. Martin Luthers vorgenommen. Im nächsten Jahr wird dann das Buch unter dem Titel ‚aufgeLUTHERt‘ erscheinen.
Das Buch aus dem Jahr 2015 ‚Psalmerleierlei‘ ist in der Superintendentur des Kirchenkreises für jene, die daran Interesse haben, käuflich zu erwerben.

Wochengruß von Pastor Jürgen Loharens

Unser Herrgott gönnet uns gern, dass wir essen, trinken und fröhlich sind und alle Kreaturen brauchen, denn darum hat er sie alle geschaffen. (Martin Luther)

Geschaffen am sechsten Schöpfungstag, vollendet sich im Menschen die Schöpfung. „Die Krone der Schöpfung“ hat er sich selbst gern genannt. Folglich muss ihm auch alles zu Diensten stehen. Aber ist die Schöpfung wirklich nur ein einziger gigantischer Selbstbedienungsladen? Schließlich heißt es doch nur ein paar Verse später, dass Gott den Menschen in den Garten Eden setzte, „damit er ihn bebaute und bewahrte.“ Der Mensch ist nicht einfach nur der größte Nutznießer der überreichen Vielfalt der Schöpfung, sondern ist auch verantwortlich. Im Ganzen der Schöpfung soll er der Gärtner sein, der dem Schöpfer Rechenschaft ablegen muss. So kann es beispielsweise nicht angehen, dass heute immer noch viel zu viele Wale gejagt werden. Die Populationen der größten Meeressäuger müssen geschützt werden, weil es andernfalls ihre Art in naher Zukunft nicht mehr geben wird. Es ist ja mittlerweile belegt, dass, egal, in welchen geografischen Bereich der Mensch im Lauf seiner Entwicklung vorgedrungen ist, die Artenvielfalt dort in allerkürzester Zeit auf ein unglaublich geringes Maß reduziert worden ist. Alles andere ist immer gnadenlos bejagt und aufgegessen worden.
Martin Luther preist die guten Gaben der Schöpfung, wie es alle Konsumenten tun. Aber schon zu seiner Zeit sind die Wälder rings um die Städte herum wegen des erhöhten Brennholzbedarfs gerodet worden. Und weil man nicht an ihre Aufforstung dachte, sind z.B. rund um Göttingen herum jahrhundertelang alle Hügel kahl gewesen. Erst im 19. Jahrhundert hat man dort systematisch aufgeforstet. Heute kann man sich angesichts des alten und hohen Baumbestands kaum vorstellen, dass es dort einmal anders gewesen sein sollte. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass der Mensch seine Gärtnerfunktion im Ganzen der Schöpfung ernst genommen hat.
Es ist sinnvoll, richtig und gut, wenn wir uns für den Erhalt der Schöpfung und ihrer Artenvielfalt einsetzen. In die Worte des Lutherzitates will ich dann auch gerne einstimmen. Wenn beides beherzigt wird, können die Dinge wieder ins rechte Lot kommen. Dann mag stimmen, was nicht nur Luther, sondern auch der Prediger Salomo sagt (3,13): „Ein Mensch, der da isst und trinkt und hat einen guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.“

Kirchenkreis Bramsche – Von Vielen getragen – Gemeinsam gestaltet – In Einheit begeistert

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Superintendent Hans Hentschel

geboren in der Grafschaft Schaumburg im Jahr 1956

Vikar an der Elisabethkirche in Marburg (Kurhessen Waldeck) von 1980 bis 1982
Pastor in Rosenthal und Roda (Kurhessen und Waldeck) von 1982 bis 1992
Pastor in Marburg an der Trinitatiskirche (Kurhessen Waldeck) von 1992 bis 2006
Pastor in Riepe (Ostfriesland / Hannoversche Landeskirche) von 2006 bis 2011
Superintendent im Kirchenkreis Bramsche seit 2011

Familie: verheiratet mit Hille seit 1982; zwei erwachsene Kinder
Theologische Schwerpunkte: Homiletik und Konfirmandenarbeit
Hobbies: Lesen und Fahrsport mit Pferden
Spleens: Malen zu verschiedenen Gelegenheiten und Elektroantrieb für Auto und Fahrrad